Lena Striffler


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Lena ist ehrgeizig und setzt sich gerne Ziele. Und wenn sie sich Ziele setzt, dann will sie diese auch erreichen.
Bereits mit 12 Jahren sagte sie ihrer Mutter, dass sie Schriftstellerin werden will.
Einige Zeit später folgte sie dem Rat der Mutter und schrieb der Erfolgsautorin Ulrike Schweikert, die unweit ihres Wohnortes lebt, einen Brief, was sie denn tun müsse, um auch Autorin werden zu können.
Motiviert von der Rückantwort schickte sie ihr das noch nicht ausgereifte Manuskript einer Geschichte, die der Literaturagentur der Autorin so gut gefiel, dass sie Lena kurz vor ihrem 14. Geburtstag unter Vertrag nahm. Heute ist Lena 16 und aus dem Manuskript von damals wurde dieses eBook.

Bemerkenswert ist nicht nur ihr Schreibtalent, sondern ebenso ihre künstlerische Kreativität, die sie in der Mitgestaltung des Buchcovers ausleben konnte: Sie lieferte die zeichnerische Vorlage.
Aber Lena wäre nicht Lena, wenn es nicht noch mehr über sie zu berichten gäbe.
Als fleißige und gute Schülerin findet sie noch Zeit sich ehrenamtlich in der THW-Jugend zu engagieren. Dort nimmt sie gerne an leistungsbezogenen Wettkämpfen teil und möchte in zwei Jahren ihre Grundausbildung zum Aktiven Helfer absolvieren.

Sie tanzt leidenschaftlich gerne, am liebsten Jazz und Hip-Hop, ist wissbegierig und träumt seit frühester Kindheit von einer Weltreise um verschiedene Sprachen, Kulturen und vor allem neue Leute kennen zu lernen.
Und das erstaunt noch mehr: Sie mag nicht nur Autos und Autorennen, sondern fuhr jahrelang aktiv Kart. Insgeheim würde sie gerne einmal bei der DTM mitfahren.

„Lena kann sich gut selbst motivieren, weil sie Ziele hat“, verkünden ihre Eltern gerne voller Stolz. Aber ohne ein Elternhaus, das die Möglichkeiten der Kinder erkennt und fördert, hätte auch sie nicht die Freiheit, ihre Talente ausleben zu können.
Und keiner von uns hätte sich jemals Gedanken darüber machen können, wie viel Lena in Sue, der Heldin von KID FORCE, steckt. Aber wer weiß das schon so genau, außer Lena.

 

Kid Force – Akte:Bow

Für die drei hochbegabten Freunde Sue, Jenny und Alex plätschert das Leben vor sich hin. In der Schule langweilen sie sich, und wenn da nicht ein mysteriöser Brandfall aufzuklären wäre, wüssten sie nur wenig mit sich anzufangen. Mehr zum Inhalt

 

 

KID FORCE: Catch – Im Teufelskreis

Stell dir vor, du bist nur eine Pille weit von einem hohen IQ entfernt. Wie leicht wäre das Leben. Nie wieder schlechte Noten. Einfach genial. Oder? Mehr zum Inhalt

 

 

Interview mit Lena Striffler 2012

 

Lena, wann hast du beschlossen, Autorin zu werden?

Ich war 12, als ich begann, eine Kurzgeschichte zu schreiben. Als es dann immer mehr Seiten wurden und mir immer mehr Ideen zum Schreiben kamen, beschloss ich, dass es ein Buch werden sollte. Ich lese selbst sehr gerne und fand die Vorstellung cool, selbst Autorin zu werden. Ich äußerte meiner Mutter diesen Wunsch. Sie belächelte meinen Traum ein wenig, aber sie unterstützte mich trotzdem. So kam ich dazu, Autorin werden zu wollen.

Wer oder was hat dich dazu inspiriert? 

Zu der Zeit, als ich mit Schreiben begonnen hatte, las ich ein Buch über einen Jungen, der vom britischen Geheimdienst auf Missionen geschickt wurde, um in die Fußstapfen seines Onkels zu treten. Mir hat es gut gefallen, wie der Autor geschrieben hat und ich  war gefesselt von der Geschichte. Und da habe ich mir gesagt, so will ich auch schreiben können.

Wie kam dir die Idee zu ‚Kid Force‘, deinem ersten Roman?

Mein Cousin und meine Cousine waren zu Besuch bei meinen Großeltern und ich spielte mit ihnen. Wir wussten nicht, was wir machen sollten. So kamen wir darauf uns Geschichten zu erzählen. Ich begann damit, dass wir drei Agenten wären und schwierige Fälle für den britischen Geheimdienst lösen sollten. Und so spannen wir Stück für Stück eine Geschichte. Ich fing an zu schreiben und fügte noch die Verwandlung hinzu, machte mir Gedanken, was genau für einen Fall die ‚Kid Force‘ lösen sollten usw. Und so entstand mein erstes Buch.

Welche Autoren liest du selber gerne, und wer inspiriert dich besonders?

Ich lese gerne Bücher von Jenny Mai-Nuyen. Ihre Fantasyromane sind einfach klasse und mir fällt es immer schwer, abends das Buch wieder wegzulegen und erst am nächsten Tag weiterlesen zu können. Auch die Bücher von Ulrike Schweikert fesseln mich jedes Mal aufs Neue. Durch sie habe ich auch meinen Agenten Thomas Montasser gefunden. Ihre Art, die Leser in der Geschichte zu fesseln, fasziniert mich ungemein.

Erzähl uns etwas von deinem Weg zur Veröffentlichung, wie ist es dazu gekommen?

Als ich dann das fertige Manuskript auf dem Computer hatte, wusste ich nicht, was ich damit anfangen sollte. Ich machte mich im Internet über verschiedene Verlage schlau. Allerdings war ich mir nicht sicher, ob ich die Geschichte wirklich weg schicken sollte. Meine Mutter kam auf die Idee, dass ich Ulrike Schweikert anschreiben könnte. Und tatsächlich schlug sie mir vor, ich solle ihrem Agenten mal eine E-Mail schicken. Das tat ich dann auch, mein Manuskript im Anhang. Er nahm mich unter Vertrag und fand schließlich den Verlag Dreizehn/achtzehn für mich.

Wie fühlst du dich  jetzt, wo dein eBook bald erscheint? 

Ich werde von Tag zu Tag nervöser und kann die Veröffentlichung kaum noch erwarten. Ich rede ständig über mein Buch und fürchte schon, allen damit auf die Nerven zu gehen. Dazu muss ich noch sagen, dass meine Familie und meine Freunde mich unterstützen und voll hinter mir stehen.

Gibt es Tipps, die du jungen Autoren an die Hand geben würdest? 

Wenn jemand wirklich den Wunsch hat, zu schreiben, sollte er sich von niemandem davon abbringen lassen. Man sollte seinen eigenen Stil finden und dabei bleiben. Jeder kann seinen Traum verwirklichen, wenn er nur an sich selbst glaubt.

19.10.2012

Hier gibt es das Interview auch als pdf-Datei: Interview_Lena_Striffler

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Interview mit Lena Striffler 2014

Lena, in deinem zweiten Roman KID FORCE Catch – Im Teufelskreis spielen die fünf Freunde mit Superkräften wieder die Hauptrolle. Alle Freunde können beispielsweise Gedankenlesen und jeder von ihnen hat noch eine eigene spezielle Superkraft. Wenn du dir eine Superkraft aussuchen könntest, welche wäre das?

Ich würde mir die Stärke und die Schnelle, die alle Kid Force haben, aussuchen. Das kann man immer gebrauchen und die „starken“ Jungs werden dann mal in ihre Schranken gewiesen.

Wie hast du dich gefühlt, als du deinen zweiten Roman veröffentlicht hast? Hast du Erfolgsdruck gespürt oder dich nur darauf gefreut?

Ich habe mich einfach nur gefreut, dass jetzt endlich der zweite Roman draußen ist. Das ist neben dem Schulstress mal was anderes. Schreiben ist für mich immer noch eine super Ablenkung und macht Spaß, deshalb kann ich gar nicht anders, als mich zu freuen, wenn das auch noch andere Menschen lesen können.

In deinem Buch geht es auch darum, dass wir in einer Leistungsgesellschaft leben, die wahnsinnigen Druck ausübt und von allen verlangt hochbegabt zu sein. Hast du das Gefühl auch unsere Gesellschaft ist so? Fühlst du dich unter Druck gesetzt?

Ich fühle mich nicht direkt unter Druck gesetzt. Aber es ist doch so, dass man mit einem höheren Bildungsabschluss mehr Möglichkeiten und, wie ich finde, bessere Chancen hat Karriere zu machen. In den Köpfen vieler Menschen ist das Denken verankert, dass Menschen mit Abitur generell schlauer oder besser sind als andere.

Die fünf Freunde betreten in deiner Geschichte verbotenen Boden, da sie als Agenten einen Alleingang planen, um einem Freund zu helfen. Hast du auch Freunde, für die du dich so einsetzen würdest?

Auf jeden Fall. Ich habe da schon Freunde, für die ich einiges riskieren würde. Von denen weiß ich auch, dass sie es für mich machen würden. Und Freunde sind neben der Familie das Wichtigste für mich. Ohne Freunde wäre das Leben langweilig. Ich weiß, dass ich auf meine Freunde immer zählen kann, egal, was ist. Genauso wie sich meine Leute auf mich verlassen können. Das ist es doch, was eine Freundschaft ausmacht – einer für alle und alle für einen!

Deine Romane spielen in London. Wieso hast du diese Stadt gewählt?

Meine Cousine hat mich auf die Idee gebracht. Nicht nur auf die Geschichte, sondern auf die Stadt. Sie findet die Stadt total klasse und auch ich finde sie interessant. Es ist halt etwas anderes als Deutschland und nicht ganz so weit weg wie die USA. Außerdem habe ich schon einiges über den britischen Geheimdienst gehört.

Deine ersten beiden Bücher waren Agententhriller. Du arbeitest gerade neben der Schule an deinem dritten Roman. Geht der auch in die Richtung oder können wir uns auf etwas ganz anderes freuen? Oder weißt du selber noch nicht genau wohin es mit der Geschichte gehen wird?

Mein drittes Buch soll ein wenig anders werden als die beiden ersten. Ein richtiger Fantasyroman in meiner ganz eigenen Welt mit meinen eigenen Wesen und Menschen. Auch geht es nicht um Agenten und Geheimdienste, sondern um die Unterdrückung von magischen Wesen, die sich diese Ungerechtigkeit nicht mehr gefallen lassen wollen. Dabei kommen Dinge ans Licht, die aus Sicht einiger lieber nicht an die Oberfläche gekommen wäre. Die Leser dürfen gespannt sein.

Mit deinem ersten Roman warst du auf der Frankfurter Buchmesse. Wie hat dir das gefallen? Welche Eindrücke hast du mitgenommen?

Die Frankfurter Buchmesse war mal was ganz anderes. Ich habe noch nie so viele Bücher auf einem Haufen gesehen. Das war echt genial. Es war toll zu sehen, wie viele Menschen sich für Bücher interessieren. Außerdem war es spannend andere Autoren zu sehen und selbst mitzubekommen, was es so Neues auf dem Büchermarkt gibt. Es war unglaublich das alles zu sehen. Es ist jedem nur zu empfehlen.

Hier gibt es das Interview auch als pdf-Datei: Interview mit Lena Striffler 2014

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